Hasan al-Basri sagte:
Wir lachen und dennoch – wer weiß? – vielleicht hat Allah sich einige unserer Taten angesehen und sagte: “Ich werde nichts von ihnen annehmen.”
Wehe dir Sohn Adams!
Kannst du Allah bekämpfen?
Wer immer Allah ungehorsam ist, bekämpft IHN.
Bei Allah! Ich traf siebzig Veteranen von Badr. Das Meiste ihrer Kleidung war Wolle. Hättet ihr sie gesehen, hättet ihr gesagt: “Sie sind verrückt”, und hätten sie die Besten unter euch gesehen, hätten sie gesagt: “Diese Menschen haben keinen Anteil im Jenseits.”
Hätten sie die Schlechtesten unter euch gesehen, hätten sie gesagt: “Diese Menschen glauben nicht an den Tag der Abrechnung.”
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Imam Schafi’i (r) sagte:
Nie diskutiere ich mit einem Menschen, mit dem Verlangen ihn etwas Falsches sagen zu hören, oder um ihn bloßzustellen, und die Oberhand über ihn zu gewinnen.
Wann auch immer ich einem Widersacher in einer Debatte begegne, bete ich still:
O Herr, hilf ihm, sodass Wahrheit von seinem Herzen fließt, und auf seine Zunge, und wenn die Wahrheit auf meiner Seite ist, dass er mir folgt; und wenn die Wahrheit auf seiner Seite ist, ich ihm folge.
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Der Heuchler sucht nach Fehlern; der Gläubige nach Entschuldigungen. (ibn al-Mubarak)
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Muhammad bin Ka’b sagte:
Wenn Allah seinem Diener Gutes wünscht, dann lässt er ihn weltlichen Vergnügen enthalten, gibt ihm das Verständnis der Religion und erlaubt ihm seine eigenen Fehler zu sehen.
Wem auch immer diese Qualitäten gegeben werden, dem wurde alles Gute im Diesseits und im Jenseits gegeben.
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Umar schrieb an Abu Musa:
Wahrlich, Verständnis und Weisheit werden nicht durch das hohe Alter erreicht, sie sind die Bestimmung Allahs.
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Wenn du nicht im Stande bist 3 Dinge zu tun, dann solltest du 3 andere Dinge tun:
Wenn du nichts Gutes tun kannst, dann hör auf Übles zu tun.
Wenn du den Menschen nicht nützen kannst, dann hör auf ihnen zu schaden.
Wenn du nicht fasten kannst, dann hör auf das Fleisch der Menschen zu essen.
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Ein Dichter sagte:
Wenn ein Mensch klug und gottesfürchtig ist, wird seine Furcht allein ihn so sehr beschäftigen, als dass er sich mit den Fehlern von anderen beschäftigen könnte.
So wie die schwache und kranke Person, sich aufgrund eigener Schmerzen nicht um die Schmerzen anderer kümmern kann.
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Es wurde jemandem erzählt: „Soundso hat über dich gelästert.“
Also, sandte er diesem einen Teller Datteln mit der Nachricht: „Ich habe gehört, dass du mir deine Hasanat zum Geschenk gemacht hast, und ich möchte diese Gunst erwidern. Bitte entschuldige meine Unfähigkeit es dir vollständig zurückzuzahlen.“
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Ibn Mubarak sagte:
Falls ich je über jemanden lästern sollte, dann würde ich über meine Eltern lästern, weil sie mehr Anrecht auf meine Hasanat haben als jeder andere.
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Salman al Farsi sagte:
Jeder hat zwei Erscheinungen – innerlich und äußerlich. Wer auch immer seine innere Erscheinung /Gestalt reinigt, dem wird Allah seine äußere Erscheinung zurecht rücken, und wer immer seine innere Erscheinung verdirbt, dem wird Allah seine äußere Erscheinung verderben.
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Hasan al Basri sagte:
O Sohn Adams, du hast nicht aufrichtig den Glauben gefunden, bis du davon Abstand nimmst, auf die Fehler der Menschen hinzuweisen, während du selbst den gleichen Fehler hast; und bis du den Fehler in dir selbst zugibst, und ihn korrigierst.
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Hasan al-Basri (r) sagte:
Ärgere dich nicht über Unheil, das kommt, und Katastrophen, die eintreten. Denn vielleicht liegt in etwas, dass du nicht magst deine Erlösung, und vielleicht wird in etwas, dass du bevorzugst, dein Untergang sein.
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Al-Fadl ibn Sahl sagte: Es gibt einen Segen im Unheil, den der weise Mensch nicht ignorieren sollte. Denn es löscht Sünden, gibt einem die Gelegenheit die Belohnung für die aufgebrachte Geduld zu erlangen, zerstreut Nachlässigkeit, erinnert einen an den Segen zur Zeit der Gesundheit, ruft einen zur Reue auf und ermuntert Almosen zu geben.
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Imam Schafi’i rahimahullah sagte:
Ein weiser Mann schrieb einem anderen weisen Mann: „O mein Bruder! Wahrlich, dir wurde Wissen gegeben, also beschmutze dein Wissen nicht mit der Dunkelheit von Sünden; so, dass du in der Finsternis bleibst am Tag, an dem die Wissenden mit dem Licht ihrer Kenntnisse voran eilen.“
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Nach einem heftigen Niederschlag ging Hisham ibn Hasan hinter Al-‘Alaa ibn Ziyad durch die nassen schlammigen Straßen ihres Dorfes. Er bemerkte, dass Ibn Ziyad all die tückischen Pfützen mied, bis jemand gegen ihn stieß und seine Sandale in die Pfütze rutschte.
Gezwungen durch den Schwung, musste Ibn Ziyad durch den unversöhnlichen Schlamm durch, an das andere Ende.
Nachdem sie ihr Ziel erreicht hatten, wandte sich Ibn Ziyad zu Hisham und sagte:
So wie wir all diese Pfützen auf unserem Weg hierher vermieden haben, so soll der Muslim, während seiner gesamten Reise ins Jenseits, den Ungehorsam gegenüber Allah swt. vermeiden.
Und so wie die Kraft, die du während dem Fall in die Pfütze sahst, ist das Gleichnis der Sünde, wenn jemand hineinfällt, trägt es ihn tiefer und tiefer.
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Wir pflegten zu sagen, dass die mit den meisten Sünden unter uns jene sind, die ihre Zeit damit verbringen über die Sünden anderer zu sprechen. (Muhammad ibn Sirin)

